Wie weit und wohin der Strom des Lebens fließt ist ewiges Geheimnis.

Niemals wird es kundgetan.

Zeiten beginnen. Zeiten enden. Kreise öffnen und schließen sich.
Meine Reise begann und einst wird sie enden.
In einem Lande, wo Vergangenheit kein Leid besitzt,
die Zukunft der Hoffnung nicht bedarf.
Wo Ewigkeit und Moment eins.

Von der Quelle der Geburt bis zum Meer der letzten Erkenntnis.
Das ist das Mäandern der Zeit und des Lebens.
 
Seltenheiten
Eine zarte Blume im Schnee,
ein fernes Licht in der Dunkelheit,
eine Sehnsucht in der Zeit ohne Zukunft,
in der Zeit der Trauer eine Sekunde ohne ihr,
eine Liebe im Verwehen einer Zeit...

Manche Gefühle in die Richtung der Erinnerung, aber vielleicht
auch die Sehnsucht in die andere Richtung der Zeit, sind,
zu meinem persönlichen Bedauern nicht in ihrer wahren Schönheit
fassbar, sondern sie tragen die Eigenschaft einer Sternschnuppe
in sich - sie erscheinen und verglühen.
Aber genau das ist der Charakter des Seins.
 
An einem Ort an dem, in einer Zeit in der, mit einem Menschen mit dem
die Seele frei sein darf -
rare, hehre, aber die schönsten Momente des Lebens.

Wie sehr kann ein Wunsch des Herzens vorhanden ein,
wie sehr kann ihn die Wahrheit verwehren.
 
Das Universum gebar das Bewusstsein. Splitter des Bewusstseins
etablierten sich in Leben. Das einzelne Bewusstsein ist
eine veränderliche Reise von Gedanken. Aus dem Dunkel wurde Licht.
Aus einer unfassbaren metaphysischen Genese entstand die Liebe.
Die Zeit ist der Bewahrer des Weges eines einzelnen Lebens
und erlaubt ihm zu entstehen, zu sein, und letzten Endes zu vergehen
und in den Kreis der Unendlichkeit zurückzukehren.
 
Mal einige, mal viele, Irgendwann, Niemals, Irgendwo, Irgendwie,
befürchtet, erhofft, ersehnt. Für Alle, für Einige und umgekehrt.
Mal erwünscht, manchmal Wirklichkeit. Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge,
davor, danach und in einem erlebten Während. Die Suche, die real ist,
nach einer nicht definierbaren Erfüllung.
Persönlich Erfahrenes und Erlerntes. Ein Reigen des Unfassbaren.

Im Buche des Lebens kann man es lesen,
Liebe sei Fundament jedes Wesens.
Mit Anfang und Ende die Zeit sich hier zeigt,
Jeder Morgen sich dem eigenen Abend neigt.

"Alles ist meins", sprach Chronos, der Gott der Zeit.

Atmosphäre, Ambiente, Geschichte -
ein hehrer Moment, die Wunder der Welt, eine Liebe -
das ist der Atem des Seins.
 
Gedanken eines Momentes, der Zeit ebenfalls untertan.
Die Zeit ändert alles. Oft Erwünschtes in nicht erwünschtes,
selten auch in eine Erfüllung einer Sehnsucht. Die Jugend in das Alter,
Stabilität (Stärke) in Schwäche. Freude in Zufriedenheit.
Liebe in ein Miteinander. Schöne Erinnerungen in ein vermeintlich
anderes, gewesenes Leben. Einen tatsächlich erlebten hehren Moment
in ferne Vergangenheit. So steht es geschrieben im Buche des Lebens.
 
"Ich gehe an einen schönen Ort, und bleibe dennoch in deinem Herzen"
sprach der Gehende.
"Weil alles was du für mich gewesen bist, zu einem Teil meiner Seele wurde",
sprach der Bleibende.
 
Jahre, vom Winde der Zeit verweht,
Immer Kommendes in Gewesenes geht.
Schönes und Leidvolles das Mensch Sein erlebt,
Wehmut immer nach Sehnsucht strebt.
Geist und Gefühl in Liebe vereint,
eine Menschenseele alleine - sie weint.
Wenn Dunkel wird hell, Betrübnis wird rein,
Anfang und Ende umfassen das Sein.

Jedes Scheiden ist eine Narbe der Seele.

Wehmut und Sehnsucht. Begleiter der Lebenszeit.
Eines kann das Andere werden und dennoch werden sie einander
gleichzeitig nie sehen. So steht es geschrieben in den Annalen der Zeit.

Man kann in Allem eine Unendlichkeit fühlen oder einen Moment.
Dies ist ein Geschwisterpaar das Hand in Hand durchs Leben geht.
 
Einst vor vergangener Zeit,
war meine Seele offen und weit.
Doch nun sind Jahre um Jahre vergangen,
Sehnsucht wich Wehmut, Hoffnung dem Bangen.

Lebensjahre von der Jugend zum Alter, schöne Erlebnisse,
sehr Trauriges, dazugehörige Gedanken und Gefühle -
Kein vorgegebener Weg, nur die Zeit und die Veränderungen
führen dich durch das Labyrinth dieses Seins.

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