Sind äußere und innere Welt eine gewisse Zeit Parallelen,

dann gibt es keinen hehren Moment.

Kreuzen sie, in einer anderen Zeit einander, kann -

es sei hier nur eine Seite erwähnt -

daraus ein hehrer Moment und Liebe entstehen.

Jedes Wort jeder Zeit ist entweder eine Erzählung einer Seele

des Gewesenen oder ihre Hoffnung und Sehnsucht

auf das Kommende. Der scheinbare Kreislauf der Ewigkeit

und das lineare Entstehen und Verwehen eines einzelnen Lebens

sind niemals gleich, obwohl eines das Kind des Anderen ist.

Subjektivität ist die Mühsal des einzelnen Bewusstseins,

Objektivität eine höhere Ebene gemeinsamer Gedanken.

Jeweils nur ein Leben kann im Buche seines Lebens lesen

und es, eine gewisse Zeit, auch mit verfassen.

Das ist die Mär und die Wahrheit der Ewigkeit.

Ernst



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