Im Zeichen des Ernstes
(Auszüge aus meiner Webseite)

Töchter der Unendlichkeit sind die Gedanken und die Gefühle eines Menschenlebens.

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Die metaphysische Sternschnuppe des Seins:

Wenn man viele Jahre zählt hat so manche Antwort seine Eigenart. Denn beinahe jede Antwort hätte (Konjunktiv, diese Antwort folgt) ein "nun, aber" und eine Geschichte. Erlaubt einem das Leben sie zeitweilig zu erzählen, ist das etwas Schönes. Hier die vorhin erwähnte Antwort: ist die Situation jedoch so, dass man sie mangels Menschen sie nicht mehr erzählen kann, ist das eine Erschwernis. Dieses "Warum" ist aber auch schon wieder eine andere Geschichte. In jungen Jahren, schöne Rätsel, Freude und Sehnsucht, mit vielen Jahren, Wehmut, das Wissen um ein nicht Wiedererleben (selbstredend). Die Straße des Lebens, die einzige die die Zeit zur Verfügung stellt zu gehen, hat eine scheinbare, aber subjektiv empfundene Unendlichkeit an Schönheit und Liebe und Leid und Trauer. Sprach die Zeit (und der Ernst) und sagte: "Gehe sie, so gut du kannst"

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Und der Inhalt ist Leben:

Ein leiser Hauch einer vorbeiwehenden Sehnsucht, einer Liebe, einer Zärtlichkeit, eines Buches, eines gesprochenes Wortes, der Musik... Seltene hehre Empfindungen innerhalb eines Bewusstseins. (Oder wenn die Sehnsucht der Jugend zur Wehmut des Alters wird)

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Seltenheiten:

Eine zarte Blume im Schnee,
ein fernes Licht in der Dunkelheit,
eine Sehnsucht in der Zeit ohne Zukunft,
in der Zeit der Trauer eine Sekunde ohne ihr,
eine Liebe im Verwehen einer Zeit...

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Ansichten:

Aus der Sicht eines Einzelnen: Wenn man die unzähligen Gefühle, von denen man dachte dass sie kleiner Natur sind, nachträglich betrachtet, verwandeln sich viele davon in die Größten die man je hatte. (Auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt ihre Verwandlung in die Wehmut schon durchgemacht haben)

Die Dimensionen der Höhe auf der einen und der Tiefe auf der anderen Seite des Lebens sind nicht fassbar. Einen Begleiter auf dem zuerst Genannten zu haben ist ein Geschenk, auf der anderen Seite leidet er mit. Nicht das zeitweise gesuchte alleine sein, sondern die Einsamkeit ist schwer. Fehlende Umarmungen des Körpers, und der Seele sind hier die Steigerung dessen.

Dazu mein Konjunktiv aus der Sicht der Ehrlichkeit: "Möge dein Weg dir jene Ausgeglichenheit geben, die du suchst. Mögen dir auf diesem Weg die Liebe und die Freiheit Begleiter sein"

Die Welt der Gefühle ist eine erlebte scheinbare Unendlichkeit - innerhalb dieser einen Endlichkeit des Seins.

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Schleier:

Orte, wo die Seele keinen Schleier trägt. Wertvoll ist die Suche nach diesen.

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Der Sekundenrätselspaß oder die Menschlichkeit als Abschluss:

In jeder Sekunde wird die Vergangenheit größer, in jeder Sekunde beginnt eine Zukunft, jede Sekunde ist ein Zeitpunkt ohne Wiederkehr und eine Chance auf Veränderung zu gleichen Teilen. In jeder Sekunde wird erfüllte Hoffnung zur Wehmut, so wie die Hoffnungslosigkeit zur Trauer. Mein Positivum des Lebens ist die Würde als Maxime allen Seins als Fundament einer Liebe zu sehen.

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