Auszüge aus
den Annalen
meines Herzens:
(separate Seite)


Ereignisse subjektiver
Vergangenheit - ohne bewusste
Bewertung? An manches kann
ich mich erinnern, an manches
nicht. Bei einigem ist mir
eine erwünschte Verdrängung
gelungen, bei einigem anderen
nicht. Bewusst oder unbewusst
sei hier auch eine Frage - 

einiges habe ich verschönert,
einiges geändert,
anderes wurde gelöscht
ohne mein Zutun. Das ist
die Eigenart eines Blickes
zurück. Dass manches
in Wehmut eingebettet ist,
manches Freude war,
manches Liebe, manches Leid,
ist auch hier die andere,
oft geheime Seite
des Buches des Lebens.
Der Strom des Lebens
fließt weit,
sein Ziel ist unbekannt.

Die Wehmut und die Sehnsucht
sind Begleiter auf dem Weg
des Lebens und Geschwister
der Seele. Sie sind, wie das Ich,
Kinder seiner Zeit.
Die Wehmut kennt
das nicht Wiedererleben,
die Sehnsucht sehr oft
die Erkenntnis nie erfüllt
zu werden. Die Liebe als
einziger Wegweiser zeigt
sich in ihrer Dimension
und Vielfalt -
sehr oft wird sie vom Herzen
nicht gesehen. Der Wunsch
jedoch sie wahrzunehmen ist
der zeitlebenslange Atem
dieses einen Seins.

Seltenheiten
Eine zarte Blume
im Schnee,
ein fernes Licht
in der Dunkelheit,
eine Sehnsucht in
der Zeit ohne Zukunft,
in der Zeit der Trauer
eine Sekunde ohne ihr,
eine Liebe
im Verwehen einer Zeit...

Gemeinsamkeit?
In meiner äußeren Welt
gibt es sie nicht mehr.
In meiner inneren,
vergangenen (kleinen) Welt,
habe ich sie sowohl gesehen
als ich sie auch erleben durfte.
Im Konjunktiv meiner
Hoffnung: "Möge sie einst
(von mir losgelöst)
wieder ein Fundament
einer Gesellschaft sein"

Lächeln:
In jeder Sekunde
wird die Vergangenheit
größer, in jeder Sekunde
beginnt eine Zukunft,
jede Sekunde ist
ein Zeitpunkt
ohne Wiederkehr
und eine Chance
auf Veränderung
zu gleichen Teilen.
In jeder Sekunde wird
erfüllte Hoffnung
zur Wehmut, so wie
die Hoffnungslosigkeit
zur Trauer. Mein Positivum
des Lebens ist
die Würde als
"Maxime allen Seins"
als Fundament
einer Liebe zu sehen.

Ernst:
"Töchter der Unendlichkeit
sind die Gedanken und die
Gefühle eines Menschenlebens."
Antwort eines Freundes:
Der Satz ist absolut genial.
Bewegend und berührend zugleich.

Das Universum gebar
das Bewusstsein. Splitter
des Bewusstseins etablierten
sich in Leben. Das einzelne
Bewusstsein ist eine
veränderliche Reise
von Gedanken. Aus dem Dunkel
wurde Licht. Aus einer
unfassbaren metaphysischen
Genese entstand die Liebe.
Die Zeit ist der Bewahrer
des Weges eines einzelnen
Lebens und erlaubt ihm
zu entstehen, zu sein,
und letzten Endes
zu vergehen
und in den Kreis
der Unendlichkeit
zurückzukehren.

(Verbleibend sind
die leisen Tränen
des Herzens)


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