Zeiten beginnen. Zeiten enden.
Meine Reise begann und einst
wird sie enden. In einem Lande,
wo Vergangenheit kein Leid besitzt,
die Zukunft der Hoffnung nicht bedarf.
Wo Ewigkeit und Moment eins.

Der Wind der Sehnsucht weht
über die Inseln
der schönen Erinnerungen.

Jedes Ende einer Liebe
ist eine Narbe der Seele.

Die Suche nach dem Sinn
ist eine Parallele
der Unendlichkeit.

Puls der Zeit:
"Ich bin der Gott der Zeit",
sprach Chronos,
"und du bist nur
mein Atemzug"

Liebe ist der Ariadnefaden
durch das Labyrinth
der Gedanken und Gefühle.

Von der Quelle der Geburt
bis zum Meer
der letzten Erkenntnis.
Das ist das Mäandern
der Zeit und des Lebens.

Die unendliche Balance
des Seins:
Alles, vom Anbeginn bis zum Ende
sogar im Kreislauf der Ewigkeit,
ist in Erfahrung gebrachtes Wissen
der Menschheit, des Lebens
des Einzelnen und ewiges Geheimnis
zu gleichen Teilen.

Credo:
Das Leben beginnt und endet im Schmerz.
Das Dazwischen ist philosophierte
Definition. Aus (m)einer subjektiven
Betrachtungsweise gibt es in dieser
Zeitspanne die Liebe. Wie immer man
sie definiert, wie immer man sie in
philosophischer Betrachtung sieht,
mit welchen Sensoren des Lebens,
wie Gefühl, Sinn, Intellekt, Seele
und mehr, man sie erkennt,
sie ist der einzige wärmende
Sonnenstrahl einer fiktiven Sonne
im ewigen Dunkel der Zeit.

Ernst
(Auszug aus meinem Sein)



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