Das Ansichten-Quadrat


AD I - IV:

Freude wird zur Zufriedenheit,

gewesene Jugend und Liebe zur

Wehmut. Sowohl nach einem 

Anfang als auch nach einem Ende 

kann die Sehnsucht ihren Blick 

richten.


AD II - IV:

Einer Sternschnuppe der 

Unfassbarkeit gleich, ihr

Erscheinen und Verglühen -

das ist der Weg mit Anfang und

Ende, den die Zeit uns gestattet

zu gehen. Jede Seite

des Buches des Lebens hat ihre

eigene Geschichte. Jede Nacht

hat ihren Morgen, wenn die Zeit

es gestattet.


AD III - IV:

Meine zeitlebenslange einfache

und dennoch vorhandene

Vorliebe  gehörte der Suche 

nach einem Horizont

und einer Harmonie.

Die geheimnisvolle

Verwandtschaft zwischen

Bewusstsein, Gedanken,

Gefühlen, der Liebe. Der Verlauf

der Zeit im Großen und

den Zeitsplittern eines

Menschenlebens mit den

Portalen Anfang und Ende.

Die Suche nach einem

persönlichen Ariadnefaden

im Labyrinth des Seins.

Die geheimnisvolle 

Verbindung zwischen

der Unfassbarkeit und

dem Allesumfassenden.

So steht es geschrieben in

den Annalen eines

Menschenherzens.

AD IV - IV:


"Einerseits und andererseits"

... meistens zu gleichen Teilen

und zur gleichen Zeit.

Diese Dualität, die die eigentliche

Basis der Komplexität

einer Vielfalt ist, und zwar in allen

Ereignissen des Seins

(das Leben miteingeschlossen)

ist der Weg zwischen

den Portalen eines Lebens.

Das Allesumfassende

existiert in und durch sich selbst -

  seine Spiegelung findet sich in

dem Geist, in dem Bewusstsein,

in der Seele und in der Liebe

eines Einzelnen.
 


Das, was so wichtig schien,

vereinfacht sich,

das, was so weit weg war,

ist nahe.

Ernst

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